Anders als Erwachsene können Babys ihr Schlafbedürfnis noch nicht bewusst wahrnehmen oder kommunizieren. Sie sind darauf angewiesen, dass ihre Bezugspersonen erkennen, wann sie eine Ruhepause benötigen.
Je jünger ein Baby ist, desto schneller kann die Energie nachlassen. Gleichzeitig wechseln Babys oft innerhalb kurzer Zeit vom entspannten Wachzustand in eine Phase zunehmender Müdigkeit bis hin zur Übermüdung.
Wer die Müdigkeitszeichen seines Babys früh erkennt, kann entspannter auf dessen Bedürfnisse reagieren. Das erleichtert vielen Kindern den Übergang vom Wachsein zum Schlafen. Dabei ist wichtig zu wissen: Es gibt nicht das eine Müdigkeitszeichen, das bei jedem Baby gleich aussieht. Viel hilfreicher ist es, das Verhalten des Kindes als Ganzes zu betrachten.
Fragen, die dabei helfen können:
- Wie lange ist mein Baby bereits wach?
- Verhält es sich anders als sonst?
- Wirkt es weniger interessiert an seiner Umgebung?
- Sucht es plötzlich mehr Nähe?
- Zeigt es mehrere kleine Müdigkeitssignale gleichzeitig?
Oft ergibt erst die Kombination verschiedener Signale ein klares Bild.




