Träumeland Waldbrise oder Morgenhimmel?
Bodenbettmatratzen im Vergleich

Viele Kinder wechseln heute bereits mit etwa einem Jahr vom Babybett ins große Bodenbett. Doch nur weil das Bett größer wird, verändern sich die Sicherheitsbedürfnisse eines kleinen Kindes nicht automatisch. Gerade beim frühen Wechsel unter 2 Jahren spielt deshalb die Wahl der richtigen Matratze eine entscheidende Rolle.

Vergleich Bodenbettmatratzen Träumeland

Ein Bodenbett bietet viel Platz und ermöglicht Kindern, später selbstständig ein und auszusteigen. Häufig verwenden Eltern dafür Matratzen in den Größen 90 × 200, 120 × 200 oder sogar 140 × 200 cm.

Was dabei leicht übersehen wird: Eine gewöhnliche Kindermatratze ist nicht automatisch für ein einjähriges Kind geeignet. Denn kleine Kinder benötigen weiterhin eine ausreichend feste, ebene Liegefläche, auf der der Kopf nicht gefährlich tief einsinken kann.

Für den frühen Umstieg noch vor dem zweiten Geburtstag empfehlen wir deshalb eine speziell entwickelte Bodenbettmatratze mit einer nach DIN EN 16890 geprüften, babygerechten Liegefläche. Zusätzlich muss das gesamte Bodenbett für das jeweilige Alter geeignet sein.

Warum brauchen Babys und kleine Kinder eine besonders feste Matratze?

Babys unterscheiden sich in ihrer körperlichen Entwicklung deutlich von größeren Kindern. Ihre Bewegungsfähigkeit, Kopfkontrolle und die Fähigkeit, auf ungünstige Schlafpositionen zu reagieren, entwickeln sich erst mit der Zeit. Besonders im ersten Lebensjahr ist deshalb eine feste, ebene Schlafunterlage wichtig.

Eine zu weiche Matratze kann die Risiken im Babybett erhöhen:

  • Behinderung der Atemwege: Sinkt der Kopf zu weit in die Matratze ein, liegt das Gesicht eng an einer weichen Oberfläche an und die Atemwege können beeinträchtigt werden.

  • CO2-Rückatmung: Ausgeatmete, CO2-reichere Luft kann sich im unmittelbaren Gesichtsbereich sammeln und erneut eingeatmet werden.

  • Einklemmen: Kleinteile an der Matratze oder gefährliche Spalten zwischen Matratze und Bett können weitere Risiken wie: Einklemmen oder Verschlucken verursachen.

Diese Gefahren sind bei Neugeborenen bzw. Babys besonders relevant. Mit zunehmender Entwicklung verändern sich die Risiken. Daher sind die Anforderungen an Kindermatratzen oftmals noch andere, wie die an eine Babymatratze bzw. Bodenbettmatratze (für eine Nutzung unter 2 Jahren). Deshalb sollte eine Matratze für den frühen Wechsel ins Bodenbett nicht einfach nach ihrer Größe oder dem Liegekomfort ausgewählt werden.Entscheidend ist, ob ihre Liegefläche für das Alter des Kindes geeignet ist.

Was hat die DIN EN 16890 damit zu tun?

Die DIN EN 16890 ist eine europäische Norm für Matratzen in Kinderbetten, Wiegen und vergleichbaren Schlafplätzen. Sie legt Sicherheitsanforderungen und entsprechende Prüfverfahren fest. Dazu zählen unter anderem:

  • Festigkeit der Liegefläche: Die Matratze darf beim sogenannten Kugeltest nicht zu stark nachgeben.

  • Mechanische Sicherheit: Mögliche Gefahrenstellen, Öffnungen und ablösbare Kleinteile werden berücksichtigt.

  • Materialanforderungen: Die Norm enthält Anforderungen zur Begrenzung bestimmter chemischer Gefahren. Bezug und Kern sollten frei von Schadstoffen sein)

  • Weitere Sicherheitsprüfungen: Unter anderem zu Brandverhalten und produktspezifischen Risiken.

    Eine Matratze, die die entsprechenden Sicherheits-Normanforderungen erfüllt, besitzt damit nach festgelegten Verfahren geprüfte Sicherheitseigenschaften.

    Die Norm ist allerdings kein Versprechen, dass sämtliche Schlafrisiken ausgeschlossen sind. Auch die sichere Gestaltung des Bettes und die richtige Schlafumgebung bleiben entscheidend.

Kugeltest Träumeland Matratze

Was unterscheidet eine Bodenbettmatratze von einer Kindermatratze?

Speziell entwickelte Bodenbettmatratzen verbinden die großzügige Liegefläche einer Kindermatratze mit einer babygerechten Liegeseite.

Diese ist ausreichend fest und erfüllt bei entsprechend geprüften Modellen die relevanten Anforderungen der DIN EN 16890. Damit wird berücksichtigt, dass ein Kind beim frühen Wechsel ins Bodenbett weiterhin eine Liegefläche mit besonderen Sicherheitseigenschaften benötigt.

Reguläre Kindermatratzen:

Kindermatratzen sind dagegen auf die Bedürfnisse größerer Kinder abgestimmt. Im Mittelpunkt stehen:

  • Punktelastische Unterstützung

  • Angenehme Druckentlastung

  • Ausreichende Stützkraft bei zunehmendem Körpergewicht

  • Anpassung an die sich verändernden Körperproportionen

Träumeland empfiehlt reguläre Kindermatratzen ab etwa zwei Jahren. Sie können auch in einem Bodenbett verwendet werden, sofern das Alter des Kindes und die gesamte Schlafumgebung dafür geeignet sind. Kurz gesagt: Eine Bodenbettmatratze mit geeigneter Babyseite berücksichtigt die besonderen Anforderungen beim frühen Wechsel. Eine reguläre Kindermatratze richtet sich an größere Kinder.

Bodenbett oder Kindermatratze Vergleich

Warum ist die Belüftung bei einer Bodenbettmatratze besonders wichtig?

Neben der Festigkeit spielt beim Bodenbett die Belüftung eine wichtige Rolle.

Der Grund liegt in der Bauweise: Bodenbetten befinden sich sehr nah am Boden. Wird die Matratze auf einer geschlossenen Fläche platziert, kann die Luft an ihrer Unterseite schlechter zirkulieren.

Während des Schlafens gelangt Feuchtigkeit durch Schwitzen und das Schlafklima in die Matratze. Wird diese Feuchtigkeit nicht ausreichend abgeführt, können sich feuchte Bereiche bilden.

Das kann langfristig die Entstehung von Schimmel begünstigen.

Horizontale und vertikale Belüftung

Eine gut belüftete Matratze kann den Luft- und Feuchtigkeitsaustausch unterstützen:

  • Vertikale Belüftung: Luft kann innerhalb des Matratzenaufbaus in Höhenrichtung zirkulieren.

  • Horizontale Belüftung: Kanäle unterstützen die seitliche Luftbewegung und Feuchtigkeitsverteilung.

  • Luftdurchlässige Materialien: Offenporige Schäume und geeignete Bezüge unterstützen den Feuchtigkeitsabtransport.

Eine gute Belüftung trägt zu einem angenehmeren Schlafklima bei. Sie verhindert jedoch nicht automatisch Überhitzung oder CO₂-Rückatmung.

Ebenso wichtig ist der Unterbau. Auch eine gut belüftete Matratze sollte nicht dauerhaft auf einem feuchten oder schlecht belüfteten Boden liegen.

Unser Tipp: Achte bei einem Bodenbett auf einen geeigneten, ausreichend belüfteten Unterbau und kontrolliere regelmäßig, ob die Matratzenunterseite trocken ist.

Matratze Morgenhimmel Detail Belüftung

Waldbrise oder Morgenhimmel – welche Bodenbettmatratze passt besser

Träumeland bietet mit Waldbrise und Morgenhimmel zwei Bodenbettmatratzen an, die speziell für den frühen Wechsel ins große Bett entwickelt wurden. Beide Modelle verfolgen denselben Grundgedanken: eine für Babys geeignete Liegefläche in der Größe einer Kindermatratze.

Sie unterscheiden sich vor allem in Qualität, Höhe und im Aufbau der Belüftung.

Bodenbettmatratze Waldbrise – die flachere Variante

Die Waldbrise ist etwa 13 cm hoch und besitzt einen Kaltschaumkern mit zwei unterschiedlich festen Liegeseiten. Der Matratzenkern unterstützt den Körper punktelastisch und ermöglicht eine Anpassung an unterschiedliche Gewichtsphasen. Belüftungskanäle und der offenporige Kaltschaum unterstützen den Luftaustausch innerhalb der Matratze. Der weiche Viskosebezug ist abnehmbar und waschbar. Zudem verfügt das Modell über einen Sicherheitsreißverschluss ohne dauerhaft befestigten Zipper. (Dieser ist mit einer Büroklammer

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • 13 cm Matratzenhöhe

  • Belastbar bis 70 kg

  • Nutzbar ab ca. 1 Jahr

  • Zwei unterschiedlich feste Liegeseiten

  • Kaltschaumkern mit vertikalen Belüftungskanälen

  • DIN-konforme Babyseite

  • Teilbarer, waschbarer Viskosebezug

  • Sicherheitsreißverschluss ohne Zipper

  • Größen: 90 × 200, 120 × 200 und 140 × 200 cm

Die Waldbrise eignet sich insbesondere dann, wenn eine niedrigere Matratze mit den vorgesehenen Sicherheits- und Komforteigenschaften gesucht wird.

Matratze für Bodenbett Waldbrise

Bodenbettmatratze Morgenhimmel - mit ausgeprägter Belüftung 

Die Bodenbettmatratze Morgenhimmel ist etwa 15 cm hoch und besitzt ebenfalls zwei unterschiedlich feste Liegeseiten. Ihr Kaltschaumkern ist mit vertikalen und horizontalen Belüftungskanälen ausgestattet. Diese sorgen für einen optimalen Luftaustausch und Abtransport von Wärme und Feuchtigkeit. Genau wie die Matratze Waldbrise wurde die Morgenhimmel für den frühen Umstieg in das Bodenbett entwickelt. Die dafür vorgesehene Babyseite entspricht der DIN-EN-16890 und entspricht somit den hohen Sicherheitsanforderungen an eine Babymatratze.

Ebenso wie die Matratze Waldbrise besitzt sie einen teilbaren, waschbaren Viskosebezug mit einem Sicherheitsreißverschluss ohne dauerhaft fixierten Zipper. Dieser sorgt dafür, dass sich dein Kind nicht einklemmen oder Kleinteile verschlucken kann. 

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • 15 cm Matratzenhöhe

  • Belastbar bis 90 kg

  • Nutzbar ab ca. 1 Jahr

  • Zwei unterschiedlich feste Liegeseiten

  • Kaltschaumkern mit vertikalen und horizontalen Belüftungskanälen

  • DIN-konforme Babyseite

  • Teilbarer, waschbarer Viskosebezug

  • Sicherheitsreißverschluss ohne Zipper

  • Größen: 90 × 200, 120 × 200 und 140 × 200 cm

Die Morgenhimmel ist insbesondere für Familien interessant die auf der Suche nach einer hochwertigen Matratze sind, Wert auf eine besonders ausgeprägte Belüftungsstruktur legen und die Matratze bis in das Teeanageralter nutzen möchten.

Bodenbettmatratze Morgenimmel Ansicht

Waldbrise und Morgenhimmel im direkten Vergleich

Vergleich Waldbrise und Morgenhimmel

Welche der beiden Matratzen solltest du wählen?

Beide Modelle wurden für denselben Einsatzbereich entwickelt. Bei beiden steht die Kombination aus babygerechter Festigkeit und altersgerechtem Liegekomfort im Fokus. Der größte Unterschied liegt in der Matratzenhöhe, der Belüftung und der Belastbarkeit.

Waldbrise: Eine gute Wahl, wenn du eine flachere Bodenbettmatratze mit zwei Liegeseiten und Belüftungskanälen suchst.

Morgenhimmel: Eine interessante Alternative, wenn du einen höheren Matratzenaufbau und eine besonders ausgeprägte Belüftung suchst.

NEU ab 1 Jahr

Speziell für den frühen Umstieg ins Bodenbett entwickelt, erfüllt die Matratze Morgenhimmel die hohen Sicherheits-Anforderungen an eine Babymatratze und bietet dank optimalen Härtegrad eine altersgerechte Unterstützung, die zu tiefes Einsinken verhindert und eine gesunde Entwicklung von Kopf und Wirbelsäule unterstützt.

Höhe: 15 cm


ab € 349,90
NEU ab 1 Jahr

Speziell für den frühen Umstieg in das Bodenbett entwickelt, erfüllt die Matratze Waldbrise die hohen Sicherheitsanforderungen an eine Babymatratze und bietet dank Sicherheitsreißverschluss ein Plus an Sicherheit.

Höhe: 13 cm


ab € 299,90

Warum solltest du beim frühen Wechsel in das Bodenbett zusätzlich achten?

Auch eine geeignete Matratze allein macht einen Schlafplatz noch nicht sicher. Besonders bei kleinen Kindern sollte das gesamte Bodenbett für einen frühen Umstieg geeignet sein.

Achte dabei auf folgende Punkte:

  1. Geeignete Liegefläche: Für Babys eine feste, ebene, ausdrücklich geeignete Matratze verwenden.

  2. Keine gefährlichen Zwischenräume: Zwischen Matratze, Bettumrandung und anderen Bauteilen dürfen keine gefährlichen Spalten entstehen. (Das Bett sollte maximal 3 cm größer sein als die Matratze)

  3. Sichere Schlafumgebung: Bei Babys auf Kissen, lose Decken, Nestchen und Kuscheltiere verzichten.

  4. Schutz vor harten Bettkanten: Nutze hier am besten eine Bettschlange am Rand des Bettes um den Kopf deine Babys zu schützen.

  5. Geeigneter Unterbau: Für eine ausreichende Belüftung der Matratzenunterseite sorgen.

  6. Sicheres Kinderzimmer: Möbel, Kabel, Steckdosen und andere mögliche Gefahrenquellen berücksichtigen.

  7. Absturzsicherung: Besonders zu Beginn solltest du mitgelieferte Sicherheitsvorkehrungen am Bett montieren. Beachte hier einfach die Gebrauchsanweisung des Herstellers.

Für Säuglinge wird grundsätzlich ein eigener, sicherheitsgeprüfter Babyschlafplatz mit fester, ebener Matratze empfohlen. Ein Bodenbett ist nicht automatisch gleichwertig. Der Zeitpunkt des Umstiegs sollte deshalb von der Entwicklung des Kindes und der Eignung der gesamten Schlafumgebung abhängig gemacht werden. Mit einer geeigneten Matratze ist ein früher Umstieg ab ca. 1 Jahr möglich.

FAQs zum Thema Bodenbettmatratze

Eine Einschlafbegleitung der Eltern ist in jedem Fall möglich. Unsere Bodenbett- und Kindermatratzen sind jedoch nicht dafür gedacht, dass ein Elternteil dauerhaft die Matratze nutzt. Für eine optimale Abnutzung, empfiehlt es sich die Matratze regelmäßig zu drehen. So nutzt sich die Matratze bei höherer Belastung gleichmäßig ab.

Nein. Die Norm stellt Anforderungen an bestimmte Sicherheitseigenschaften der Matratze. Sie garantiert keinen vollständigen Schutz vor Erstickung, CO₂-Rückatmung oder anderen schlafbezogenen Risiken.

Nicht automatisch. Reguläre Kindermatratzen sind häufig auf größere Kinder ausgelegt (ab ca. 2 Jahren) und verfügen nicht über eine ausdrücklich nach DIN EN 16890 geprüfte Festigkeit. Träumeland empfiehlt seine regulären Kindermatratzen ab etwa zwei Jahren. Für den frühen Umstieg eignen sich Bodenbettmatratzen mit einer DIN EN 16890 konformen Festigkeit.

Die Norm DIN-EN-16890 enthält besondere Sicherheitsanforderungen für Matratzen in Babybetten und vergleichbaren Schlafplätzen. Dazu zählt die Prüfung der Festigkeit, damit die Liegefläche nicht über das zulässige Maß nachgibt.

Weil sich die Anforderungen an den Liegekomfort mit dem Wachstum verändern. Zwei unterschiedlich aufgebaute Seiten ermöglichen eine Anpassung an verschiedene Gewichtsphasen. Die richtige Seite ergibt sich aus den Modellangaben.

Fazit: Beim frühen Wechsel ins Bodenbett zählt mehr als die Matratzengröße

Ein Bodenbett bietet Kindern mehr Platz und später die Möglichkeit, selbstständiger zu werden. Doch ein größeres Bett bedeutet nicht automatisch, dass eine gewöhnliche Kindermatratze schon geeignet ist.

Besonders bei einem frühen Wechsel sind eine ausreichend feste Liegefläche und die Eignung des gesamten Schlafplatzes entscheidend.

Eine speziell entwickelte Bodenbettmatratze mit DIN-konformer Babyseite berücksichtigt diese besonderen Anforderungen und bietet gleichzeitig zwei Liegeseiten für unterschiedliche Entwicklungsphasen.

Die Träumeland Modelle Waldbrise und Morgenhimmel verfolgen diesen Ansatz. Die Waldbrise ist mit 13 cm etwas flacher und ist bis 70 kg belastbar, während die 15 cm hohe Morgenhimmel über eine besonders ausgeprägte Belüftungsstruktur verfügt und bis 90 kg belastbar ist.

Welche Matratze besser passt, hängt vom Alter und Gewicht des Kindes, dem Bodenbett und den individuellen Anforderungen an den Matratzenaufbau ab.

 

Wichtiger Hinweis: Die Matratze ist nicht für Erwachsene entwickelt, Eltern können sich jedoch zur Einschlafbegleitung ohne weiteres dazulegen. Jedoch entspricht sie nicht den Anforderungen an eine Matratze für Erwachsene.

Auch interessante Themen für dich

28 Okt
Babyalltag
Matratze Morgenhimmel und Bodenbettmatratze Waldbrise im direkten Vergleich.
18 Mai
Babyalltag
Im Sommer zieht man Babys eher leicht, luftig und in helleren Farben an. Idealerweise aus atmungsaktiven Naturmaterialien wie Baumwolle, um Überhitzung zu vermeiden.
17 Apr
Babyalltag
Der Umstieg vom Babybett zum größeren Bodenbett oder Kinderbett: Wichtige Signale und Tipps für Eltern, die vor dieser Entscheidung stehen.